📜 Vom fürstlichen Fischerdorf zum Ostseebad
Kopalino ist ein ehemaliges Dorf land- und forstwirtschaftlichen Charakters, heute vor allem für den Sommertourismus bekannt. Es liegt im Gürtel der Kiefernwälder, die für die Kaschubische Küste typisch sind, in geringer Entfernung vom Ufer der Ostsee — zum Strand führt ein Weg durch den Wald.
Im 19. Jahrhundert wurde mit der Entwicklung der Seefahrt und dem Bedarf, den gefährlichen Küstenabschnitt zu sichern, hier ein Leuchtturm errichtet — er wurde 1838 in Betrieb genommen. Er wurde sofort zum Symbol des Ortes und dient den Seefahrern bis heute. Nach dem Zweiten Weltkrieg kehrte Kopalino in die Grenzen Polens zurück und veränderte sich von den 1960er- und 1970er-Jahren an: An die Stelle der Fischerhütten traten Pensionen, Ferienhäuser und die ersten Erholungszentren, und der Sandstrand, die Wälder und die Nähe der Ostsee zogen Familie um Familie an.